Archiv der Kategorie Emotionales Marketing

Frühe Weihnacht…

Alle Jahre wieder… und doch erscheint dieses Jahr alles in einem düsteren Licht.

Finanzkrise, Existenzängste, steigende Preise überall… wird denn noch was unter dem Weihnachtsbaum stehen?
Gerettete Banken, die scheinbar gar keine Hilfe annehmen wollen…. Kein Danke fürs Überleben, nur lange Gesichter und schlechte Laune!

Steigende Gaspreise trotz Halbierung des Ölpreises… Die Gier greift um, auch nach der Rettung… manche Menschen ändern sich nie.

Herbeigerufene Rezession oder Stagflation… alles spielt verrückt, Gesetzmäßigkeiten greifen nicht mehr… Analysten stehen da - achselzuckend.

Dabei hätte ein kleines “DANKE” genügt… scheinbar fällt es uns im Geltungsrausch schwer, dies fünf Buchstaben über die Lippen zu bringen.

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auf der suche nach dem glück…

… gerade glück empfinden zu können, ist eine menschliche eigenschaft, die das leben lebenswert macht.

glück

woher kommt es?
warum streben wir scheinbar alle nach glück?
wie entsteht es und wozu ist es überhaupt da?

alles fragen, die man sich häufig erst dann stellt, wenn man einen mangel an glück empfindet.

gerade in den heutigen zeiten hört man es immer häufiger “ich habe einfach kein glück!”. ist das jetzt eine entschuldigung, oder stimmt die “floskel”, dass man sich glück erarbeiten muss?

ich habe mich auf spurensuche gemacht,  da ich in der hirnforschungsliteratur immer wieder begegnungen mit dem thema “glück” hatte.

und tatsächlich - ich bin fündig geworden.
in wien gibt es das “institut für experimentelle glücksforschung“. herr dr. laszlo hat dieses institut ins leben gerufen und  kurzerhand zu einem gespräch nach wien eingeladen.

er zeigt mit seiner “lehre von der optimalen beanspruchung” einen neuen blickwinkel auf die verschiedenen disziplinen der absatzsteigerungen auf.

hier seine ausführungen:

Glücksforschung und Marketing
Die Teile des Marketing (Produkt, Sichtbarkeit, Verteilung und Preis) bekommen aus der Sicht der Lehre von der optimalen Beanspruchung, einem von mir entwickelten Bereich der Glücksforschung, eine neue Bedeutung.
Jedes Produkt beansprucht die potenzielle Kundschaft in zweierlei Weise: durch die Form und durch die Funktion. Diese Beanspruchung kann optimal sein und optimal bleiben. Das führt zu Kauf und Empfehlung. Sie kann sich aber auch verändern.

Produkt-Design
Nehmen wir als Beispiel die legendäre italienische Citruspresse, die aus einem stromlinienförmigen Körper auf drei dünnen Spinnenbeinen besteht. Sie beansprucht ihr Publikum nach der so genannten Kaskaden-Methode. Der Technik-Freak wird es bereits genießen, die Funktion dieses an eine moderne Plastik erinnernden Geräts überhaupt zu erraten. Der etwas weniger Talentierte wird optimal beansprucht, wenn man ihm erklärt, dass es sich um eine Citruspresse handelt. Die nächste Stufe ist erreicht, wenn man jemandem die Funktion zeigt. Daneben wird es aber immer Leute geben, denen das Gerät zu primitiv oder zu kompliziert ist, und mit Gebrauch und Gewohnheit wird sich diese Beanspruchung ändern. Dies widerspricht der klassischen Ansicht, Design habe optimale Funktion mit schöner Form zu verbinden. Es kommt nicht auf die Funktion an, sondern auf die optimale Beanspruchung der Kundschaft.

Werbung
Dieselben Gesetzmäßigkeiten gelten für die Sichtbarkeit. Die Gestaltung von Werbebotschaften ist eines der wichtigsten Gebiete moderner Kunst. Auch hier kommt es darauf an, den in Aussicht genommenen Kundenkreis mit der Botschaft optimal zu beanspruchen, wobei die beim Design beschriebene Kaskaden-Methode zu beachten ist: Je mehr unterschiedlich schwierige Niveaus der Ansprache man kombiniert, umso mehr Publikum erreicht man. Das widerspricht der ohnehin umstrittenen Regel „KISS“ (Keep It Simple and Stupid“ – halte es einfach und dumm). Nicht einfach, sondern für die ins Visier genommene Gruppe optimal muss die Botschaft angeboten werden.

Vertrieb
Beim Vertriebsweg begegnen wir aus der Sicht der Glücksforschung demselben Phänomen wie bei Design und Werbung: Das Kaufen muss nicht einfach sein, sondern optimal. So manches Luxusgut bezieht seinen Reiz daher, dass man es nur auf Reisen kaufen kann. Steht es im Supermarkt, hat es seinen Reiz verloren. Optimale Beanspruchung ist das Geheimnis.
Preis
Dasselbe gilt für den Preis. Waren und Dienstleistungen können auch zu billig sein.
Wichtig ist dabei, dass es keine Ware gibt, die alle Menschen immer optimal beansprucht. Jede Ware hat laut Glücksforschung neben ihrer Zielgruppe auch eine Gruppe von Menschen, der sie zu primitiv ist, und eine Gruppe von Menschen, der sie zu anspruchsvoll ist. Die Kunst des Marketings besteht aus der Sicht der Glücksforschung darin, Form, Funktion, Werbung, Vertriebsweg und Preis zu harmonisieren, damit alle in höchster Intensität auf die in Aussicht genommene Kundengruppe wirken.
Dr. Herbert Laszlo, 2008-07-18

frontalzone dankt herrn dr. laszlo für seine ausführungen und wünscht viel glück beim vorhaben - der gründung der “privatuniversität für glücksforschung und lebenskunst”.


dieter ruf
www.frontalzone.de

der rhythmus des triumphs

musik als energiebringende ressource?

was hat musik mit kreativität zu tun? scheinbar viel. die emotionen, durch die ich wandere, wenn ich text schreibe verändern sich, je nachdem was ich höre. und ebenso ist es, wenn ich keine musik höre - ich durchwandere beim produzieren von gedankengut ganz andere welten.

woher kommt das wohl? was löst musik aus? zumindest verändert es meinen gemütszustand und gibt mir energie, wenn der akku leer ist - scheinbar wird  mir durch das auslösen von gemütszuständen ein kreativimpuls gegeben.

 5D-Lebensmusik - der Rhythmus des Triumphs

um der ganzen sache auf den grund zu gehen habe ich mich auf ein experiment eingelassen.
otto lichtner, komponist, pianist und autor bietet die 5d-lebensmusik an.

da ich erklärungen eher naturwissenschaftlich suche, gehe ich mit vorbehalt an das thema heran. otto komponiert die individuelle lebensmusik, in dem er empfängt, was ein mensch aussendet, oder besser gesagt, welche emotionalen eigenschaften bestimmend und welche zustände eher weniger bedeutend ausgeprägt sind - so weit seine worte.

ich nehme auf seinem stuhl platz und er sitzt vor seinem klavier und komponiert. durch seine recherchen hat er herausgefunden, dass sich potentiale verschiedenen tönen zuordnen lassen - teilt er mir mit.
er sitz also so da und probiert einzelne töne aus - und scheint dabei fast wie in trance zu sein. wie er da spielt ist schon beeindruckend und ich durchwandere die verschiedensten gefühlswelten. ständig frage ich mich:
“ist das show - oder empfängt er wirklich, was ich ausstrahle?”

das stück wird mitgeschnitten und auf cd gebrannt. otto teilt mir mit, welches potential bei mir besonders ausgeprägt ist, welches teilweise und welches gar nicht bei ihm ankam. diese “potentialanalyse” wird aufgezeichnet und auch besprochen. genau hier werde ich stutzig, denn ohne, dass er mich wirklich gut kennen würde, trifft er unglaublich genau, wie ich mich selber einschätze. scheinbar hat ihm das ganze viel kraft abgefordert, er wirkte nach der komposition der lebensmusik ziemlich geschafft.

wieder zuhause höre ich mir immer wieder das stück an.

zugegeben, es löst anderes in mir aus, als wenn ich “pink floyd” oder “seal” höre - und ich schöpfe auch kraft daraus. da ich dazu neige, immer alles bewusst verstehen zu wollen, bleiben aber viel fragen offen. wieder ein thema bei dem ich die auswirkung spüren kann, aber die frage nach dem “wie funktioniert das?” bleibt für mich ungelöst.

allerdings erkenne ich daran - dass ich mit diesem thema einmal mehr die reise zu mir selbst angetreten habe. und darin sehe ich auch die wahre kraft der 5d-lebensmusik - sich selbst ein bisschen besser kennen zu lernen.

“dorn” und meiner-einer

was hat “dorn” mit mir zu tun?

als markeeter erst mal reichlich wenig, denn “dorn” kennt sich besser mit landwirtschaft aus. allerdings
auch mit der wirbelsäule. zum glück.

dorn

gerade war ich dabei, einen marketingplan für den gesundheitsberater und heilbegleiter peter seitz [sorayon] zu schreiben. da machte ich die unliebsame bekanntschaft mit einem hexenschuss. ganz toll dachte ich mir, schnell zum arzt, spritze hinten rein und wird schon wieder werden…  wenn ich gerade für etwas keine zeit habe, dann ist das für meinen rücken… ich muss doch arbeiten.

dass der schmerz dann immer noch nicht weg war, hat mich ganz schön genervt. da kam mir eine idee: wie wäre es denn, wenn ich nicht nur marketing für peter mache, sondern auch mal ausprobiere, ob ”alternative heilungsmethoden” auch jemanden etwas bringen, der keine zeit hat?

gesagt - getan. jetzt lernte ich “dorn” kennen, besser gesagt… die “dorn-methode”.
hat auch gar nicht weh getan… alles etwas komisch, beine schwingen - arme schwingen… peter knetet meine verhärtete muskulatur… nun soll es besser werden?

erstaunlich… es wurde besser. scheinbar konnte die fehlstellung meiner wirbel korrigiert werden und innerhalb von 2 tagen war der schmerz verflogen.

erst heute ist mir so richtig klar, dass der “klassische arzt” mir zwar  den schmerz genommen hat, aber die ursache an sich nur unzureichend berücksichtigt wird.

ich kombiniere - marketing und gesundheit haben mehr gemeinsam, als ich dachte:

…firmen denken erst intensiv über marketing nach, wenn es nicht mehr so gut läuft; der mensch kümmert sich erst um seine gesundheit, wenn er krank ist…

…steht geld für marketing zur verfügung, wird lieber die dosis erhöht, anstatt die idee zu überdenken; anstelle ursachenforschung für sein leiden zu betreiben, nehmen wir lieber erst mal irgend eine pille…

…marketing wird häufig als maßnahme verstanden und nicht als permanenter prozess; gesundheit auch…

…marketing ist viel einfacher, wenn man es als gesunde unternhehmung nicht vergisst oder vernachlässigt; gesund zu bleiben ist leichter als eine krankheit zu heilen…

nun ja, ich gelobe besserung beim umgang mit meiner gesundheit.
und wie denken SIE jetzt über IHR marketing?

Alles wird gut…

Was ist heutzutage schon normal? Im Winter hat es bei uns 20 Grad PLUS, Anfang September stehen die ersten Schoko-Weihnachtsmänner im Supermarktregal, Knut hat mehr Anhänger als Angie, im Netz kann man die Nahrungsergänzungsmittel spüren - statt schmecken… bekommt zusätzlich noch nen Geschäftswagen…und merkt gar nicht, dass Ostern schon vorbei ist….
In diesem Sinne ….sonnige Ostergrüße mal nicht VOR Ostern, sondern NACH Ostern:-)
Herzlichst C.H.

 

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